Regionalkonferenz „Süd“

Im Blickpunkt der vorgesehenen Gebietsreform im Freistaat Thüringen, hat sich der TSB e.V. vorgenommen, gemeinsam mit den Vertretern der Schützenkreise und von Vereinen, Regionalkonferenzen in den verschiedenen Territorien durchzuführen.
Im gemeinsamen Gespräch sollten die verschiedene Ideen und Vorstellungen erörtert werden.

Am 27.02.2017 fand im Schießsportzentrum Suhl-Friedberg der Gedankenaustausch für den Bereich in Südthüringen statt.

An dieser Veranstaltung nahm auch unser Präsident teil, der mit konstruktiven Gedanken seinen Beitrag leistete.

Ein kleiner Teil, der ca. 35 Vertreter der Schützenkreise und Schützenvereine, besprachen und diskutierten mit Mitgliedern des Präsidiums verschiedene Modelle der Landesregierung zur Gebietsreform, sowie die Vorstellungen einer Arbeitsgruppe des Präsidiums zu diesem Thema.

Die vorgestellten Modelle des TSB e.V. für eine Neuordnung der Schützenkreise scheinen allesamt mit „heißer“ Nadel gestrickt zu sein und fanden bei der überwiegenden Zahl der Teilnehmer wenig Anklang.
Es kristallisierte sich auch heraus, dass die wenigsten Teilnehmer überhaupt in letzter Konsequenz bewusst wahrnahmen, welche Chancen sich für uns Sportschützen aus einer sinnvollen Lösung in Bezug einer Gebietsreform ergeben könnten, sondern sahen lediglich für einzelne Bereiche einen personellen Mehraufwand. Ja man versuchte sogar erpresserische Aspekte einzubringen, indem man seine Mitarbeit, im Falle der vorgesehenen Veränderungen, aufkündigen würde.

Hier sollte das Präsidium des TSB ganz genau hinschauen, um welche Personen es sich da handelt und bereits frühzeitig solchen Boykott-Aufrufen einen Riegel vorschieben.

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Einige Teilnehmer führten vor allem alte Empfindlichkeiten in den Blickpunkt ihrer Betrachtungen, die jedoch wenig Konstruktives beizusteuern vermögen.

Andere Teilnehmer wiederum brachten es genau auf den Punkt, nämlich diese Regionalkonferenzen als Möglichkeit zu sehen, das sportliche Schießen weiter zu entwickeln, und neben dem Leistungsgedanken insbesondere die Freude am Schießsport auf eine breitere Basis zu bringen.

Vielleicht sind die Termine für diese Regionalkonferenzen auch zu zeitig angesetzt worden, da ja überhaupt noch nicht feststeht, welches Modell der Landesregierung nun verwirklicht werden soll. Nicht außer Acht gelassen werden darf die Tatsache, dass es bei der Vielzahl von Widerständen unter den Kommunen, Kreisen und Parteien, ob es überhaupt zu der angedachten Gebietsreform in diesem Umfang und Zeitrahmen kommt oder sie überhaupt noch realisierbar und durchsetzbar ist.

Unser Vorschlag wäre, dass der TSB mehrere, den vorgesehenen Regionen entsprechend, unabhängige Arbeitsgruppen bilden sollte. Ohne das Zutun von Präsidiumsmitgliedern und unter der Leitung der Kreisschützenmeister und interessierten, kompetenten Vereinsvorsitzenden der Schützenvereine durchzuführen. Eine fertige Zusammenfassung des Konzeptes sollte dieses Gremium je Region dem Präsidium bzw. einer Kompetenzgruppe des Präsidiums erläutern. Erst danach würde es Sinn machen, eine Neuordnung der Schützenkreise im größeren Rahmen zu diskutieren.

Dieser Lösungsvorschlag muss nicht zwingend der Weisheit letzter Schluss sein, denn die Schützenfreunde aus den Vereinen im TSB haben ganz sicher auch Ihre eigenen Vorstellungen.
Auf jeden Fall sollte eine derartig umfangreiche Neuordnung prinzipiell nicht von „Oben“ verordnet werden, sondern muss von „Unten“ einvernehmlich wachsen.

Das Präsidium